15. Januar 2026

FBS unterstützt Ziele des „Branchenbild der Wasserwirtschaft 2025“ 

Betonkanalsysteme sichern langfristigen Substanzerhalt kommunaler Abwassernetze 

 

    • Orientierung an Branchenzielen: Der FBS begrüßt das „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2025“ der Verbände ATT, BDEW, DBVW, DVGW, DWA und VKU als wegweisenden Leitfaden für die Modernisierung der Infrastruktur. 
    • Beitrag zur nachhaltigen Substanzerhaltung: Zur Sicherung des kommunalen Anlagevermögens bieten Betonkanalsysteme die notwendige generationenübergreifende Langlebigkeit. 
    • Umsetzbare Lösungen: Der FBS zeigt auf, wie durch den niedrigen CO2-Fußabdruck von Regenwasser- und Abwasserlösungen aus Beton die ökologische Transformation der Branche beschleunigt werden kann. 
    • Fokus auf Resilienz: Als bundesweite Anlaufstelle für Politik, Kommunen und Ingenieurbüros verdeutlicht der FBS, wie Entsorgungsnetze mit robusten Lösungen für Klimafolgen gerüstet werden und sich die Ziele des Branchenbildes realisieren lassen. 

 

Rheinbach, 15. Januar 2026 Der Bundesfachverband Betonkanalsysteme e.V. (FBS) nimmt die Veröffentlichung des „Branchenbildes der deutschen Wasserwirtschaft 2025“ zum Anlass, die Bedeutung langlebiger technischer Lösungen für die kommunale Abwasserentsorgung hervorzuheben. Das Dokument der führenden Branchenverbände definiert u.a. Resilienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit als zentrale Pfeiler für die kommenden Jahre. Der FBS unterstützt diese Zielsetzungen und sieht in der technologischen Leistungsfähigkeit von Betonkanalsystemen einen wesentlichen Baustein, um diese Vorgaben in den Netzen der Städte und Gemeinden umzusetzen. 

„Das Branchenbild macht deutlich, dass die Abwasserentsorgung ein Bestandteil der kritischen Infrastruktur und damit für die Sicherheit in unseren Kommunen relevant ist“, erklärt Dr.-Ing. Markus Lanzerath, Geschäftsführer des FBS. „Wir verstehen uns als fachkundiger Begleiter der Branche. Unser Ziel ist es, den Betreibern von Entwässerungsnetzen Lösungen aufzuzeigen, die den Anforderungen an die Entsorgungssicherheit und den Werterhalt im Spannungsfeld von Daseinsvorsorge und ökologischer sowie ökonomischer Nachhaltigkeit gerecht werden. Beton kann hier seine Vorteile voll ausspielen und mit seinen Eigenschaften überzeugen. 

Lösungen für den kommunalen Werterhalt 

Ein Schwerpunkt des Branchenbildes ist die Sicherung des kommunalen Anlagevermögens der Wasserwirtschaft. In Deutschlands Städten und Gemeinden stellt die unterirdische Entwässerungsinfrastruktur – mit einem Wiederbeschaffungswert von rund 746 Milliarden Euro – den bedeutendsten kommunalen Sachwert dar. Um diesen gigantischen Infrastrukturwert generationenübergreifend zu sichern, bedarf es Werkstoffen, die auf maximale Nutzungsdauer bei gleichzeitiger Erfüllung von Nachhaltigkeitsparametern ausgelegt sind. Betonkanalsysteme ermöglichen durch ihre nachgewiesene Beständigkeit von über 100 Jahren und ihre Recyclebarkeit die erforderliche ökonomische Nachhaltigkeit und tragen aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit zu einem langfristigen Substanzerhalt bei. 

Technische Resilienz für die Stadt der Zukunft 

Die im Branchenbild geforderte Anpassung der Entwässerungsnetze an Extremwetterereignisse erfordert eine Infrastruktur, die aktuellen und zukünftigen Einwirkungen sicher standhält. Massive Bauweisen aus Beton bieten hier systemimmanente Vorteile: Lagestabilität, Auftriebssicherheit und statische Robustheit sind technische Voraussetzungen, um die Funktionsfähigkeit der Netze bei Starkregen oder Hochwasser sicherzustellen. Die mit dem Werkstoff Beton einhergehende flexible Gestaltung jeglicher Bauteilgeometrien und das breite Produktportfolio mit Fokus auf Regenwassermanagement sind wesentliche Systembestandteile moderner Konzepte zur Klimafolgenanpassung.

Ökologische Transformation durch CO2-Effizienz und Kreislaufwirtschaft

Das Branchenbild 2025 unterstreicht zudem die Bedeutung der Herstellerverantwortung. Hier setzen Betonkanalsysteme bereits bei der Herstellung an: Über fast alle Nennweiten hinweg weisen sie einen vorteilhaften CO2-Fußabdruck auf und unterstützen so von Grund auf die ökologischen Nachhaltigkeitsziele der Branche. Ergänzt durch die 100-prozentige stoffliche Recyclingfähigkeit von Betonbauteilen und regionale Wertschöpfungsketten, bieten die Mitgliedsunternehmen des FBS eine technisch fundierte Antwort auf die Forderung nach einer konsequenten Kreislaufwirtschaft. 

„Die im Branchenbild skizzierten Aufgaben sind eine generationenübergreifende Gemeinschaftsaufgabe“, so Lanzerath abschließend. „Der FBS versteht sich hierbei als fachlicher Impulsgeber, der seine Expertise in den Dialog mit Verbänden und Kommunen einbringt, um die Infrastruktur für die kommenden Jahrzehnte wertbeständig und nachhaltig zu gestalten.“ 

 

Das Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2025″ im Original finden Sie hier: 

https://de.dwa.de/files/_media/content/06_SERVICE/ZahlenFaktenUmfragen/Branchenbild2025.pdf