16. Mai 2022

Radwegunterführung mit FBS Rechteckprofilen

Radwegunterführung mit FBS-Rechteckprofilen ermöglicht rekordverdächtige Bauzeit

Im Rahmen des Ausbaus des überregionalen Radwegenetzes wurden im Bereich der Großen Kreisstadt Leutkirch im Allgäu zwei Fuß- und Radwegunterführungen erneuert. Dank des Einsatzes von Betonfertigteilen des FBS-Mitglieds Hans Rinninger und Sohn GmbH & Co. KG konnten diese Baumaßnahmen für den Verkehr nahezu störungsfrei umgesetzt werden.

Nachdem im Stadtrat der Stadt Leutkirch im Allgäu die Entscheidung zur Erneuerung von zwei Fuß- und Radwegunterführungen gefallen war, ging alles ganz schnell. In weniger als einem Jahr war die Planungs- und Genehmigungsphase abgeschlossen und die Bauarbeiten zur Erneuerung von ca. 600 m Radweg konnten beginnen. Konkret ging es um zwei Unterführungen, die die Stadt Leutkirch mit der Gemeinde Urlau-Haselburg sowie dem nahe gelegenen Center Park Allgäu verbinden. Als große Herausforderung erwies sich dabei die Querung der stark frequentierten Landesstraßen L 318 und L 319, da diese nur kurzzeitig gesperrt werden konnten und eine Umleitung des Verkehrs mit großen Einschränkungen verbunden gewesen wäre. Bei der Suche nach einer idealen Lösung fiel die Wahl auf eine neuartige Bauweise, bei der die Unterführungen komplett aus vorgefertigten Betonrahmen hergestellt wird, wie Robert Rühfel von der Stadt Leutkirch erläutert. Der Einsatz dieser Bauweise bietet den Vorteil, dass die Bauteile schon im Betonwerk hergestellt werden und auf der Baustelle nur noch nach dem Baukastenprinzip zusammengesetzt werden müssen. Das Verfahren zeichnet sich durch eine erhöhte Produktionsqualität sowie eine kürzere Herstellzeit auf der Baustelle im Vergleich zu einer Fertigung als Ortbetonbauwerk aus.

Mit der Herstellung und Lieferung der Rahmenprofile wurde die Firma Hans Rinninger und Sohn aus Kißlegg beauftragt, die insgesamt 21 Rechteckrahmen mit einem Gewicht von je 26 Tonnen produzierte. Jeder Rahmen hatte eine Breite von 4,60 m, eine Höhe von 3,5 m und eine Tiefe von 2,65 m und war so vorkonfektioniert, dass der Einbau und die Abdichtung auf der Baustelle innerhalb weniger Tage erfolgen konnte. Die Anlieferung der Bauteile durch die Firma Rinninger erfolgte nach dem Just-In-Time-Prinzip, bei dem die Bauteile entsprechend des Baufortschritts punktgenau auf der Baustelle zur Verfügung gestellt werden. Mit Hilfe eines Mobilkrans wurden die einzelnen Bauteile in die Baugrube abgelassen, positioniert und miteinander verbunden, so dass aus 10 bzw. 11 Einzelelementen eine komplette Unterführung entstand.

Für die bauausführende Firma Josef Hebel GmbH & Co. KG bedeutete dies, dass die Landesstraße L 319 für den Abriss der bestehenden Fahrbahndecke, das Ausheben der Baugrube, den Einbau der Radwegunterführung sowie die Wiederherstellung der neuen Fahrbahndecke nur für knapp 2 Wochen gesperrt werden musste – ein Rekordwert für diese Art von Baustellen. Und bei der Herstellung der Unterführung an der L 318 betrug die Sperrung sogar nur wenige Tage, da der Verkehr teilweise über einen provisorischen By-Pass umgeleitet wurde.

Beide Unterführungen stellen einen wichtigen Bestandteil des überregionalen Radwegenetzes dar und sorgen für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern.

Alle Beteiligten waren mit der Umsetzung der Maßnahme sehr zufrieden und lobten das hohe Maß an Koordination und Flexibilität der Behörden und ausführenden Firmen.

Ein Video zur Baumaßnahme steht unter folgendem Link zur Verfügung:

https://www.youtube.com/watch?v=enZpP29Q69I

FBS - Pressekontakt

Stefan Schemionek

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